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Catedral de Nuestra Señora de la Almudena (Kathedrale)
Calle Bailen, 8. Mit dem Bau der Kathedrale von Madrid wurde bereits 1883 begonnen, obwohl die Arbeiten Jahre später erst einmal eingestellt wurden. Erst im Jahr 1992 ist sie dann fertig gestellt worden (so wurde z.B. die Orgel erst gegen Ende der Bauarbeiten eingebaut). Das Gebäude wurde an die alte arabische Stadtmauer von Madrid angebaut, und das Hauptportal liegt direkt neben dem Königspalast.
Springbrunnen zu Ehren der Kybele (Fuente de la Cibeles)
Dieser Springbrunnen ist eines der Wahrzeichen der Stadt Madrid. Er stellt die phyrgische Göttin Kyrbele dar, die auf einem Wagen steht, der von zwei Löwen gezogen wird. Die Fuente de la Cibeles liegt mitten auf dem Platz, der ihren Namen trägt. Hier treffen auch die Calle de Alcalá, und die Paseos del Prado und Recoletos aufeinander. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die Calle Alcalá bis zur Puerta de Alcalá, und von dort aus auf die Puerta del Sol.
Iglesia de San Jerónimo el Real
Calle Ruiz de Alarcón, 19. Die wichtigste Kirche für das spanische Königshaus und seine Nachkommen. Die gotische Fassade, der Hochaltar und das angebaute Kloster wurden im Unabhängigkeitskrieg von den Franzosen zerstört. Danach wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten an der Kirche vorgenommen. Diese Umbauarbeiten wurden von Narciso Pascual Colomer geleitet, der dieser Kirche eine neue Fassade und die zwei Türme beifügte, die heute noch zu bewundern sind. Die Reste des Klosters, die noch immer neben der Kirche stehen werden derzeit abgetragen, um die Erweiterung des nahe gelegenen Museums des Prado zu ermöglichen.
Monasterio de las Descalzas Reales (Kloster)
Plaza de las Descalzas, 1. Renaissancepalast, in dem die religiöse Order untergebracht wurde. Das Kloster wurde von Johanna von Österreich gegründet. Beachten Sie besonders den Treppenaufgang, der mit Fresken aus dem 17. Jh. dekoriert wurde. Die hier untergebrachte Kunstsammlung ist beeindruckend, wenn auch eher unbekannt. Zu bestaunen sind aber unter anderem Werke von Rubens, Tizian, Murillo, und Zurbarán.
Arabische Stadtmauer
Cuesta de la Vega, s/n. Diese Fragmente aus dem 9. und 10. Jh. sind heute die letzten Überreste der Stadtmauer von Madrid, so, wie sie einst von den Arabern errichtet wurde. Direkt bei der Stadtmauer werden oft Veranstaltungen durchgeführt, u.a. Theatervorstellungen unter freiem Himmel in den Sommermonaten.
Museo del Prado
Das Museo del Prado ist eine der wichtigsten Pinakotheken der Welt. Die Sammlung ist so umfangreich, das man die ausgestellten Kunstwerke gar nicht alle an einem Tag bewundern kann. Derzeit wird das Museum noch vergrößert, und dabei wird die Klause der Kirche de los Jerónimos und einiger der daran angebauten Gebäude mit einbezogen.
Die Sammlung des El Prado umfasst mehrere Epochen und europäische Schulen, die vom 12. bis zum 19. Jh. reichen. Hier sieht man u.a. Werke von de Goya, Velázquez, Rubens, El Bosco, Tizian, Rembrant, Murillo und Rafael.
Museum Reina Sofía.
Unter den Vielen, die hier vertreten sind, sind folgende sicher hinreichend bekannt: Miró, Dalí, Juan Gris, Chillida, Tapiès und Picasso. Vom Letztgenannten ist hier sein sicher international bekanntes Bild ausgestellt: die Guernica. Picasso hat dieses Werk im Jahre 1937 im Auftrag der Regierung der Zweiten Republik gemalt und es zeigt das barbarische Vorgehen in einem baskischen Dorf (Guernica), in dem Moment, als die deutschen Flugzeuge das Dorf bombadierten.
Museum Thyssen Bornemisza.
Hier sind etwa 800 Werke aus dem Zeitraum zwischen dem 13. Jh. bis heute ausgestellt, italienische Klassik bis hin zur Moderne des 20. Jh. Einige der bekanntesten Werke sind die "Santa Catalina de Alejandria" von Caravaggio, "Venus und Cupido" von Rubens, und "Ostermorgen" von Caspar Friedrich.
Königspalast
Calle Bailen, s/n. Der Palast wurde 1762 auf den Überresten eines arabischen Schlosses errichtet. Das Gebäude ist aus Stein und Granit gefertigt und beeindruckt durch seine Größe und seinen Reichtum. In seinen Räumen sind eine Bildersammlung, Möbel, Skulpturen und Dekorationsgegenstände ausgestellt. Eine der Fassaden, nämlich die der Plaza de la Armeria, weist direkt auf die Kathedrale de la Almudena, die andere auf die Plaza de Oriente. Auf der anderen Seite dieser Plaza liegt das Campo del Moro, herrlichen Gärten, die zum Teil von Sabatini entworfen wurden.
Parque del Retiro
Heute ist der Retiro eine der "grünen Lungen" der Stadt und wird von den Anliegern gerne und viel genutzt. Der Park selber verfügt über viele schöne Ecken, in der unmittelbaren Umgebung des Sees (auf dem man auch Ruderboote mieten kann) treffen sich die Spaziergänger, Puppenspieler, Musiker, und fliegenden Händler. Man sollte sich auch einen Besuch im Kristallpalast, oder im Palast von Velázquez, der Rosaleda, oder bei der Skulptur des Gefallenen Engels nicht entgehen lassen, letzteres eines der wenigen Monumente dieser Welt, das dem Teufel gewidmet ist.
Plaza de Oriente
Eine der schönsten Plazas der Stadt. Die Idee geht zurück auf Joseph Bonaparte, der Entwurf stammt jedoch aus den Zeiten Isabella II. In der Mitte dieser Plaza erhebt sich die Statue von Phillip IV. Vor einigen Jahren ist die Plaza umgebaut worden, jetzt gibt es darunter einen Tunnel (den der Calle Bailén), und ein Parkhaus. Die Gärten und die Statuen der Könige von Spanien bieten eine hervorragende Kulisse für einen Spaziergang. Direkt an der Plaza kann man auch die Fassade des Königspalastes und das Königliche Theater bewundern.
Plaza de Colón
Ob ihrer Lage eine der beliebtesten Plazas der Stadt. Unter der Plaza liegt das Theater und Kulturzentrum de la Villa, die von herrlichen, künstlichen Wasserfällen umgeben sind und an die Entdeckung Amerikas erinnern (auf der Plaza kann man auch die riesigen Quarder bewundern, die der neuen Welt gewidmet sind, sowie eine Statue von Christopher Columbus).
Von hier aus gehen einige wichtige Straßen ab, wie die Via Goya, Serrano, Génova, oder Recoletos. In einer der Nebenstraßen der Plaza sind die Nationalbibliothek und das Archäologiemuseum untergebracht.
Plaza Mayor
Die Plaza wurde 1619 auf Befehl von Phillip III. erbaut, dessen Statue auch inmitten dieser herrlichen Plaza steht. Es handelt sich ohne Zweifel um eine der schönsten und interessantesten Plazas der Stadt. Die Plaza selbst ist von Arkaden umgeben, besonders schön ist dabei die Fassade der Casa de la Panaderia. In den einzelnen Zugängen zur Plaza sind die Bars und Restaurants untergebracht, die in den Sommermonaten ihre Tische auch auf der gepflasterten Plaza stellen. Hier werden verschiedene Märkte und Ausstellungen abgehalten.
Puerta de Alcalá
Plaza de la Independencia, s/n. Die Puerta de Alcalá ist eines der bekanntesten Bauwerke Madrids, und eine der Sehenswürdigkeiten, die man bei einem Besuch in der Hauptstadt Spaniens einfach gesehen haben muss. Sie wurde zwischen 1769 und 1778 in Gedenken an den Einzug von König Karl III. nach Madrid errichtet. Francisco de Sabatini hat die Puerta de Alcalá im klassischen Barock mit einem italienischen Touch entworfen. Das Tor hat fünf Öffnungen, die drei inneren davon sind in Bogenform gestaltet. Die Skulpturen auf dem Tor wurden von Robert Michel und Francisco Guitiérrez gestaltet.
Puerta del Sol
Obwohl sie, architektonisch gesehen, sicher nicht zu den Besonderheiten gehört, so ist die Puerta del Sol doch ein Zentrum der Aktivitäten der Stadt, an dem sich viele wichtige Ereignisse abgespielt haben. Hier befindet sich heute auch der Sitz der Regierung der Autonomen Region Madrid (im Postgebäude). Am Eingang kann man den berühmten Kilometer "0" begutachten (der Ursprung aller spanischen Straßen), und im oberen Teil den Turm, in dem die Kugeluhr eingebaut ist, mit der jedes Jahr am 31. Dezember das neue Jahr eingeläutet wird.
Hier auf der Plaza stehen auch einige Skulpturen, von denen die bekannteste sicher die des Bärs am Erdbeerbaum ist, zwei der Wahrzeichen der Stadt, die dem König und Bürgermeister von Madrid, Karl III. gewidmet wurden.
Eine andere Skulptur ist die der Mariblanca, die für einige die jagende Diana, für andere wiederum die liebende Venus repräsentiert.
Real Jardín Botánico (Königlicher Botanischer Garten)
Plaza de Murillo, 2. (Am Paseo del Prado und direkt neben dem Museum del Prado).
Der botanische Garten wurde von König Karl III. im Jahre 1774 in Auftrag gegeben. 1781 fertig gestellt, gilt er heute als neoklassizistischer Entwurf von Juan de Villanueva. Hier kann man mehr als 30.000 Pflanzen bewundern und eine umfangreiche bibliographische Sammlung. Besonders erwähnenswert ist sicher das Archiv von 6.000 Drucken über die Flora Kolumbiens, das hier verwahrt wird. Am Besten verliert man sich an einem warmen Sommertag in den unzähligen Wegen und entdeckt den Park nach und nach bis in seinen letzten Winkel. Besuchen Sie auf jeden Fall auch die Gewächshäuser, in denen verschiedene Ökosysteme, wie die tropischen Regenwälder, oder die Wüstengebiete nachempfunden wurden. Ein erfrischender Ausflug mitten im Herzen Madrids.
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